DRITTER AUFZUG
Agathens Stübchen.
AGATHE
Und ob die Wolke sie verhülle,
Die Sonne bleibt am Himmelszelt;
Es waltet dort ein heil'ger Wille,
Nicht blindem Zufall dient die Welt!
Das Auge, ewig rein und klar,
Nimmt aller Wesen liebend war!
Das Auge, ewig rein und klar,
Nimmt aller Wesen liebend war!
Das Auge, ewig rein und klar,
Nimmt Aller liebend war!
Für mich auch wird der Vater sorgen,
Dem kindlich Herz und Sinn vertraut,
Und wär' dies auch mein letzter Morgen,
Rief' mich sein Vaterwort als Braut:
Sein Auge, ewig rein und klar,
Nimmt meiner auch mit Liebe wahr!
Sein Auge, ewig rein und klar,
Nimmt meiner auch mit Liebe wahr!
Sein Auge, ewig rein und klar,
Nimmt meiner liebend war!
ÄNNCHEN
Hast du geweint?
Brauttränen und Frühregen währen nicht lange.
Nun, Regen genug hat's gegeben!
AGATHE
Ich hatte diese Nacht so quälende Träume.
Ich war in eine weiße Taube verwandelt
und fliege von Ast zu Ast,
Max zielte nach mir, ich stürzte;
aber nun war die weiße Taube verschwunden,
ich war wieder Agathe,
und ein großer schwarzer Raubvogel
wälzte sich in seinem Blute.
ÄNNCHEN
(klatscht in die Hände)
Allerliebst!
AGATHE
Ännchen!
ÄNNCHEN
Da hast du ja die ganze Bescherung:
Du arbeitest noch spät
an dem weißen Brautkleide.
Da hast du die weiße Taube!
Du erschrakst vor den Adlerfedern
auf Maxens Hut,
Da hast du den schwarzen Vogel!
Bin ich nicht eine geschickte Traumdeuterin?
AGATHE
Hast du nie gehört,
dass Träume in Erfüllung gingen?
ÄNNCHEN
(für sich)
Fällt mir denn nichts ein, sie zu zerstreuen?
(laut)
Freilich, alles kann man nicht verwerfen!
Ich selbst weiß da ein grausenerregendes Beispiel.
Nr. 13 - Romanze und Arie
ÄNNCHEN
Einst träumte meiner sel'gen Base,
Die Kammertür eröffnete sich,
Und kreideweiss ward ihre Nase,
Denn näher, furchtbar näher schlich
Ein Ungeheuer
Mit Augen wie Feuer,
Mit klirrender Kette -
Es nahte dem Bette,
In welchem sie schlief -
Ich meine die Base
Mit kreidiger Nase -
Und stöhnte, ach! so hohl!
Und ächzte, ach! so tief!
Sie kreuzte sich, rief,
Nach manchem Angst- und Stossgebet:
Susanne! Margaret! Susanne! Margaret!
Und sie kamen mit Licht -
Und - denke nur! - und -
Erschrick mir nur nicht! -
Und - graust mir doch! - und -
Der Geist war: - Nero - der Kettenhund!
(Agathe wendet sich unwillig ab.)
ÄNNCHEN
(zärtlich)
Du zürnest mir?
Doch kannst du wähnen,
Ich fühle nicht mit dir?
Nur ziemen einer Braut nicht Tränen!
Trübe Augen,
Liebchen, taugen
Einem holden Bräutchen nicht.
Trübe Augen,
Liebchen, taugen nicht,
Trübe Augen,
Liebchen, taugen
Einem holden Bräut-----chen nicht.
Dass durch Blicke
Sie erquicke
Und beglücke,
Und bestricke,
Alles um sich her entzücke,
Das ist ihre schönste, schönste Pflicht.
Das ist ihre schönste, schön----ste Pflicht.
Lass in öden Mauern
Büsserinnen trauern,
Dir winkt ros'ger Hoffnung Licht!
Schon entzündet sind die Kerzen
Zum Verein getreuer Herzen!
Schon entzündet sind die Kerzen
Dir winkt ros'ger Hoffnung Licht!
Holde Freundin zage nicht!
Holde Freundin, holde, zage nicht!
Holde Freundin zage nicht!
Holde Freundin, holde, zage nicht!
Holde Freundin, Holde Freundin,
za----ge nicht!
Holde Freundin zage nicht!
Holde Freundin zage nicht!
Holde Freundin zage nicht!
zage nicht, zage nicht!
Agathe, die Brautjungfern kommen.
EINE BRAUTJUNGFER
Wir winden dir den Jungfernkranz
Mit veilchenblauer Seide;
Wir führen dich zu Spiel und Tanz,
Zu Glück und Liebesfreude!
ALLE
(einen Ringelreihn um Agathe tanzend)
Schöner grüner, schöner grüner Jungfernkranz!
Veilchenblaue Seide! Veilchenblaue Seide!
EINE BRAUTJUNGFER
Lavendel, Myrt' und Thymian,
Das wächst in meinem Garten;
Wie lang bleibt doch der Freiersmann?
Ich kann es kaum erwarten.
ALLE
Schöner grüner, schöner grüner Jungfernkranz!
Veilchenblaue Seide! Veilchenblaue Seide!
EINE BRAUTJUNGFER
Und als der schmucke Freier kam,
War'n sieben Jahr' verronnen;
Und weil er die Herzliebste nahm,
Hat sie den Kranz gewonnen.
ALLE
Schöner grüner, schöner grüner Jungfernkranz!
Veilchenblaue Seide! Veilchenblaue Seide!
ÄNNCHEN
(mit einer zugebundenen runden Schachtel, fällt noch mit ein.)
Nun, da bin ich wieder!
Aber fast wär' ich auf die Nase gefallen.
Das alte Bild ist diese Nacht
zum zweitenmal von der Wand gefallen.
Der ganze Rahmen ist zertrümmert.
AGATHE
Fast könnte es mich ängsten!
ÄNNCHEN
Du zitterst auch vor einer Spinne!
Nun noch einmal das Ende des Liedchens!
ALLE
Schöner grüner, schöner grüner Jungfernkranz!
Veilchenblaue Seide -
(Agathe öffnet und fährt zurück)
Ach!
Alle ausser Ännchen, die noch kniet, fahren gleichfalls erblassend zurück.
ÄNNCHEN
Was ist denn?
(Agathe nimmt den Kranz heraus; es ist ein silberner Totenkranz. Selbst erschrocken.)
Eine Totenkrone!
Nein, das ist nicht zum Aushalten.
Da hat die alte halbblinde Botenfrau,
gewiss die Schachteln vertauscht!
Weg damit!
Einen Kranz müssen wir haben!
AGATHE
Vielleicht ist es ein Wink des Himmels.
Der fromme Eremit gab mir
die weißen Rosen so ernst.
Windet mir daraus die Brautkrone.
ÄNNCHEN
Sieh, wie die Rosen sich wie von selbst
zum Kranz winden.
Singt doch, singt.
BRAUTJUNGFERN UND ÄNNCHEN
(im Abgehen mit gedämpfter Stimme)
Schöner grüner, schöner grüner Jungfernkranz!
Veilchenblaue Seide! Veilchenblaue Seide!
Verwandlung
Eine romantisch schöne Gegend
CHOR DER JÄGER
Was gleicht wohl auf Erden dem Jägervergnügen,
Wem sprudelt der Becher des Lebens so reich?
Beim Klange der Hörner im Grünen zu liegen,
Den Hirsch zu verfolgen durch Dickicht und Teich
Ist fürstliche Freude, ist männlich Verlangen,
Erstarket die Glieder und würzet das Mahl.
Wenn Wälder und Felsen uns hallend umfangen,
Tönt freier und freud'ger der volle Pokal!
Jo ho! Tralalalala!
Diana ist kundig, die Nacht zu erhellen,
Wie labend am Tage ihr Dunkel uns kühlt.
Den blutigen Wolf und den Eber zu fällen,
Der gierig die grünenden Saaten durchwühlt,
Ist fürstliche Freude, ist männlich Verlangen,
Erstarket die Glieder und würzet das Mahl.
Wenn Wälder und Felsen uns hallend umfangen,
Tönt freier und freud'ger der volle Pokal!
Jo ho! Tralalalala!
(Anstossen der Gläser und lautes Gejubel.)
OTTOKAR
Genug der Freuden des Mahls,
werte Freunde und Jagdgenossen!
Und nun noch zu etwas Ernstem.
Ich genehmige sehr gern die Wahl, welche Ihr,
mein alter wackerer Kuno, getroffen habt.
Der von Euch erwählte Eidam gefällt mir.
Sagt ihm, dass er sich bereit halte!
Wo ist die Braut?
Ich habe so viel zu ihrem Lobe gehört,
KASPAR
(für sich)
Wo bleibt nur das Püppchen?
Hilf zu, Samuel.
KUNO
Der Zeit nach muss meine Tochter
bald hier sein.
Doch wollt Ihr mir gnädig Gehör schenken,
Herr Fürst,
so lasst den Probeschuss
vor ihrer Ankunft ablegen.
Ich fürchte,
die Gegenwart der Braut
könne Max in Verwirrung setzen.
OTTOKAR
Wer weiß, Alter,
ob's uns beiden am Hochzeitstag
besser gegangen wäre!
Nun, junger Schütz,
einen Schuss, wie heut früh deine drei ersten,
und du bist geborgen!
Siehst du dort auf dem Zweig die weiße Taube?
Die Aufgabe ist leicht. Schieß!
(Max legt an. In dem Augenblick, da er losdrücken will, tritt Agathe mit den übrigen zwischen den Bäumen heraus, wo die weisse Taube sitzt.)
AGATHE
Schiess nicht, Max! Ich bin die Taube!
(Die Taube flattert auf und nach dem Baum, von welchem Kaspar eilig herabklettert. Max folgt mit dem Gewehr; der Schuss fällt. Die Taube fliegt fort. Sowohl Agathe als Kaspar schreien und sinken. )
Nr. 16 - Finale
CHOR DER HOFLEUTE, JÄGER UND LANDLEUTE
Schaut! o schaut!
Er traf die eigne Braut!
EINIGE
Der Jäger stürzte vom Baum!
CHOR
Wir wagen's kaum,
Nur hinzuschaun!
O furchtbar Schicksal, o Graun!
Unsre Herzen beben, zagen!
Wär' die Schreckenstat geschehn?
Kaum will es das Auge wagen,
Wer das Opfer sei, zu sehn.
Wer das Opfer sei, zu sehn.
Kaum will es das Auge wagen,
Wer das Opfer sei, zu sehn.
Agathe wird in den Vordergrund auf eine Rasenerhöhung gebracht. Alle sind um sie beschäftigt. Max liegt vor ihr auf den Knien.
AGATHE
(erwacht aus schwerer Ohnmacht)
Wo bin ich?
War's Traum nur, dass ich sank?
ÄNNCHEN
O fasse dich!
MAX UND KUNO
Sie lebt!
MAX, KUNO UND CHOR
Den Heil'gen Preis und Dank!
Preis und Dank!
Den Heil'gen Preis und Dank!
Sie hat die Augen offen!
Den Heil'gen Preis und Dank!
Den Heil'gen Preis und Dank!
Preis und Dank!
Preis und Dank!
EINIGE
(auf Kaspar zeigend)
Hier dieser ist getroffen,
Der rot vom Blute liegt!
KASPAR
(sich krampfhaft krümmend)
Ich sah den Klausner bei ihr stehn;
Der Himmel siegt!
Es ist um mich geschehn!
AGATHE
(sich nach und nach erholend und aufstehend)
Ich atme noch, der Schreck nur warf mich nieder,
Ich atme noch die liebliche Luft,
Ich atme noch die liebliche Luft,
Ich atme noch!
KUNO
Sie atmet frei!
MAX
Sie lächelt wieder!
AGATHE
O Max!
MAX
Die süsse Stimme ruft!
AGATHE
O Max, ich lebe noch!
MAX
Agathe, du lebest noch!
CHOR
Den Heil gen Preis und Dank!
Preis und Dank!
Den Heil gen Preis und Dank!
AGATHE, ÄNNCHEN, MAX, KUNO UND OTTOKAR
Preis und Dank! Preis und Dank!
CHOR
Preis und Dank!
Den Heil gen Preis und Dank!
Preis und Dank!
(Samiel kommt hinter Kaspar aus der Erde, von den übrigen ungesehen.)
KASPAR
(erblickt Samiel)
Du, Samiel! schon hier?
So hieltst du dein Versprechen mir?
Nimm deinen Raub! Ich trotze dem Verderben!
Dem Himmel Fluch! - Fluch dir!
(Er stürzt unter heftigen Zuckungen zusammen. Samiel verschwindet.)
CHOR
(von Grausen ergriffen)
Ha! - Das war sein Gebet im Sterben?
KUNO
Er war von je ein Bösewicht!
Ihn traf des Himmels Strafgericht!
CHOR UND KUNO
Er war von je ein Bösewicht!
Ihn traf des Himmels Strafgericht!
Er war von je ein Bösewicht!
Ihn traf des Himmels Strafgericht!
Er hat dem Himmel selbst geflucht!
Vernahmt ihr's nicht? Er rief den Bösen!
OTTOKAR
Fort! stürzt das Scheusal in die Wolfsschlucht!
(Einige Jäger tragen den Leichnam fort.)
OTTOKAR
(zu Max)
Nur du kannst dieses Rätsel lösen,
Wohl schwere Untat ist geschehn!
Weh dir! wirst du nicht alles treu gestehn!
MAX
Herr! unwert bin ich Eurer Gnade;
Des Toten Trug verlockte mich,
Dass aus Verzweiflung ich vom Pfade
Der Frömmigkeit und Tugend wich;
Vier - Kugeln - die ich heut verschoss -
Freikugeln sind's, die ich mit jenem goss.
OTTOKAR
(zornig)
So eile, mein Gebiet zu meiden,
Und kehre nimmer in dies Land!
Vom Himmel muss die Hölle scheiden,
Nie, nie - empfängst du diese reine Hand!
MAX
Ich darf nicht wagen,
Mich zu beklagen;
Denn schwach war ich,
obwohl kein Bösewicht,
schwach war ich,
schwach war ich,
obwohl kein Bösewicht,
KUNO
Er war sonst stets getreu der Pflicht!
AGATHE
O reisst ihn nicht aus meinen Armen!
JÄGER
Er ist so brav, voll Kraft und Mut!
CHOR
O er war immer treu und gut!
ÄNNCHEN
Gnädiger Herr, o habt Erbarmen!
KUNO UND CHOR
Gnäd'ger Herr, o habt Erbarmen!
ÄNNCHEN
O habt Erbarmen!
OTTOKAR
Nein, nein, nein!
Agathe ist für ihn zu rein!
(zu Max)
Hinweg, hinweg aus meinem Blick!
Dein harrt der Kerker, kehrst du je zurück!
(Der Eremit tritt auf. Alles weicht ehrerbietig zurück und begrüsst ihn demutsvoll.)
EREMIT
Wer legt auf ihn so strengen Bann!
Ein Fehltritt, ist er solcher Büssung wert?
OTTOKAR
Bist du es, heil'ger Mann!
Den weit und breit die Gegend ehrt?
Sei mir gegrüsst, Gesegneter des Herrn!
Dir bin auch ich gehorsam gern;
Sprich du sein Urteil; deinen Willen
Will freudig ich erfüllen.
EREMIT
Leicht kann des Frommen Herz auch wanken
Und überschreiten Recht und Pflicht,
Wenn Lieb' und Furcht der Tugend Schranken,
Verzweiflung alle Dämme bricht.
Ist's recht, auf einer Kugel Lauf
Zwei edler Herzen Glück zu setzen?
Und unterliegen sie den Netzen,
Womit sie Leidenschaft umflicht,
Wer höb' den ersten Stein wohl auf?
Wer griff' in seinen Busen nicht?
Drum finde nie der Probeschuss mehr statt!
Ihm - Herr -
der schwer gesündigt hat,
Doch sonst stets rein und bieder war,
Vergönnt dafür ein Probejahr!
Und bleibt er dann, wie ich ihn stets erfand,
So werde sein Agathens Hand!
OTTOKAR
Dein Wort genüget mir,
Ein Höh'rer spricht aus dir.
ALLE
Heil unserm Fürst, er widerstrebet nicht
Dem, was der fromme Klausner spricht!
OTTOKAR
(zu Max)
Bewährst du dich, wie dich der Greis erfand,
Dann knüpf' ich selber euer Band!
MAX
Die Zukunft soll mein Herz bewähren,
Stets heilig sei mir Recht und Pflicht!
AGATHE
(zu Ottokar)
O lest den Dank in diesen Zähren;
Das schwache Wort genügt ihm nicht!
OTTOKAR UND EREMIT.
Der über Sternen ist voll Gnade;
Drum ehrt es Fürsten, zu verzeihn!
KUNO
(zu Max und Agathe)
Weicht nimmer von der Tugend Pfade,
Um eures Glückes wert zu sein!
ÄNNCHEN
(zu Agathe)
O dann, geliebte Freundin, schmücke
Ich dich aufs neu zum Braualtar!
AGATHE
O lest den Dank in diesen Zähren;
Das schwache Wort genügt ihm nicht!
MAX
Die Zukunft soll mein Herz bewähren,
Stets heilig sei mir Recht und Pflicht!
KUNO
Weicht nimmer von der Tugend Pfade,
Um eures Glückes wert zu sein!
ÄNNCHEN
O dann, geliebte Freundin, schmücke
Ich dich aufs neu zum Braualtar!
OTTOKAR UND EREMIT.
Der über Sternen ist voll Gnade;
Drum ehrt es Fürsten, zu verzeihn!
AGATHE
O lest den Dank in diesen Zähren;
Das schwache Wort genügt ihm nicht!
MAX
Die Zukunft soll mein Herz bewähren,
Stets heilig sei mir Recht und Pflicht!
KUNO
Weicht nimmer von der Tugend Pfade,
Um eures Glückes wert zu sein!
ÄNNCHEN
O dann, geliebte Freundin, schmücke
Ich dich aufs neu zum Braualtar!
OTTOKAR UND EREMIT.
Der über Sternen ist voll Gnade;
Drum ehrt es Fürsten, zu verzeihn!
AGATHE
Das schwache Wort genügt ihm nicht!
MAX
Stets heilig sei mir Recht und Pflicht!
KUNO
Um eures Glückes wert zu sein!
ÄNNCHEN
Ich dich aufs neu zum Braualtar!
OTTOKAR UND EREMIT.
Drum ehrt es Fürsten, zu verzeihn!
EREMIT
Doch jetzt erhebt noch eure Blicke
Zu dem, der Schutz der Unschuld,
der Schutz der Unschuld war!
(Er kniet nieder und erhebt die Hände. Agathe, Kuno, Max, Ännchen und mehrere des Volkes folgen seinem Beispiel.)
ALLE MIT DEM CHOR
Ja, lasst uns zum Himmel die Blicke erheben,
Und fest auf die Lenkung des Ewigen baun! -
AGATHE, ÄNNCHEN, MAX, KUNO, OTTOKAR UND EREMIT
Der rein ist von Herzen und schuldlos im Leben,
Darf kindlich der Milde des Vaters vertraun!
ALLE
Ja, lasst uns die Blicke erheben,
Und fest auf die Lenkung des Ewigen baun,
Fest der Milde des Vaters vertraun!
der rein ist von Herzen und schuldlos im Leben,
Darf kindlich der Milde des Vaters vertraun!
Darf kindlich der Milde des Vaters vertraun!
Darf kindlich der Milde des Vaters vertraun!
(libretto: Johann Friedrich Kind)